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Insel Korsika Berg im Meer
Mit seinen wilden Gebirgen....
....und seiner buchtenreichen Küste ist Korsika keine Gegend für Meilenfresser und Kaum-da-schon-wieder-weiter-Segler. Wer kommt, um die Insel in einer Woche zu umrunden, wird die meisten der traumhaften Buchten und pittoresken Häfen nicht erleben können. Wer dagegen die Langsamkeit entdecken will, ist auf Korsika genau richtig.

Ein schöner Ausgangspunkt ist Ajaccio, die kleine Stadt des großen Korsen – Napoleon wurde hier geboren und ist in den engen Gassen präsent wie nirgendwo sonst.
Am Westrand des korsischen Berglandes öffnen sich Täler zwischen felsigen Vorgebirgen zu breiten Buchten und Golfen, die zu den reizvollsten der Insel zählen: Der Golf von Calvi, Porto, Sagone, Ajaccio und Valinco.

Die für Yachten interessanten Häfen sind Calvi, L’ile-Rousse, Porto und Ajaccio an der Nord- und Westküste, Bonifacio an der Süd- und Portovecchio und Bastia an der Ostküste. Atemberaubend ist die bizarre Felsenlandschaft Calanche an der Westküste. Die Girolata-Bucht, etwas südlicher, ist einer der schönsten Ankerplätze der Insel, ein wahrer Ort der Langsamkeit.


Wind & Wetter....
.....In den Sommermonaten setzt der Seewind gegen 9 Uhr ein und kann am Nachmittag auf 6 bis 7 Bft auffrischen, abends flaut er meist wieder ab. Der Landwind ist moderater, kann aber für eine feine Segelbrise sorgen. Gefürchtet ist der Mistral, mit dem man immer rechnen muss. Auch der Schirocco hat es in sich: im Frühjahr kommt er mit 7 bis 8 aus SE daher. Wegen der zahlreichen Landmarken kommt man mit terrestrischer Navigation rund um die Insel zurecht. Das Revier ist gut betonnt und befeuert, in Küstennähe aber auch reich an Unter- und Überwasserfelsen. Der Tidenhub beträgt etwa 20 cm. Außer in der Straße von Bonifacio ist der Strom vernachlässigbar, dort allerdings setzt er bei starkem Westwind 1 bis 2 Knoten ostwärts. Beste Segelzeit: Mai, Juni und September, möglich sind auch April und Oktober. Zur Hauptferienzeit Juli und August ist es voll und teuer.
Schwierigkeitsgrad & Navigation.....
.....Viel Wind ist in der Straße von Bonifacio keine Seltenheit. Ansonsten eine Mischung aus Ankern und Marinas.

Vor der Küste liegen einige Felsen und kleine Eilande, die aufmerksame Navigation erfordern. Der Tidenhub ist in der Nordadria größer als im Süden und kann bei Springtiden schon mal einen Meter betragen. Insbesondere in Durchfahrten und an Kaps können die üblichen maximalen Strömungen von 0,5 Knoten in solchen Fällen deutlich überschritten werden.
Häfen und Ankerplätze.......
.....In den meisten Marinas wie Calvi, Cargése, Ajaccio, Propriano und Bonifaccio sind Kettenmurings. Ohne Murings ist es üblich „römisch-katholisch“ vor Buganker und mit dem Heck am Kai zu liegen. Marine de Nonza, Marine di Malfalco, Marine de Davia, Baie de Crovani, Marine d’Elbo, Anse de Gattaghia, Baie de Liscia, Anse de Sainte-Barbe, Anse de Ferru und Cala Lazavina sind einige von vielen schönen Ankerbuchten Korsikas.
Anreise....
.....Low-Cost-Carrier Easyjet ab Berlin, Basel, Köln, Intersky ab Friedrichshafen nach Nizza. Mit Air France per Zubringer via Paris nach Marseille/Lyon - Anschluss nach Ajaccio/Bastia. Lufthansa fliegt auch nach Nizza und Marseille. Flug von Nizza nach Ajaccio oder Fähren ab Marsaille, Nizza oder auch ab Italien.
verkauf@schaefercharter.de